Wirtschaftswunderer willkommen: International Business (B. A.)

  • Responsible Business (RB)
  • Marketing (MA)
  • Intercultural Management (IM)

Lee hinterfragt die Wirtschaft von heute, um Verantwortung für die Welt von morgen zu übernehmen. Was hast Du vor? Ist der Bachelor International Business mit den Schwerpunkten Intercultural Management, Responsible Business oder Marketing auch etwas für Dich?

Deine Vorteile an der Karls: 01. Persönliche Schwerpunkte 02. Praxisbezug + Unternehmensprojekte 03. Sprachkurse + Auslandssemester 04. Tolle Atmosphäre + Profs auf Augenhöhe 05. Kleine Lerngruppen 06. interaktive Lehre 07. Persönlichkeitsentwicklung

Interview mit Prof. Dr. Francisco Javier Montiel Alafont

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# Welche zentralen Elemente machen das International Business-Programm an der Karlshochschule relevant für Studienbewerber, die sich für Management, Wirtschaft und Betrieb interessieren?

Der sich international schnell verändernde wirtschaftliche, unternehmerische und soziokulturelle Kontext der letzten Jahrzehnte lässt erwarten, dass Unternehmen und Organisationen von morgen anders sein werden, so dass sie Manager mit einer neuen Vision von Betriebswirtschaft benötigen. Und natürlich ist morgen in gewisser Weise... schon heute!

Unser International-Business-Programm vermittelt den Teilnehmern fundierte und ausgewogene betriebswirtschaftliche Kenntnisse und Fähigkeiten, die sie befähigen, Managementaktivitäten in jeder Art von Unternehmen oder Organisation durchzuführen, vom Start-up bis zum Global Player, vom Industriefirmen bis zu Non-Profit-Gesellschaften. Aber woher kommt diese „neue Vision“? Nun, sie entsteht aus der Tatsache, dass wir Management als kulturelle Praxis, Vielfalt in internationalen Organisationen als Chance, um Synergien zu generieren, und Ethik als Antriebsfaktor heutiger Unternehmen verstehen. Diese Vision ermöglicht es unseren Absolventen, die Zusammenhänge zwischen wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Prozessen auf globaler, transnationaler und lokaler Ebene reflektiert zu erfassen. Auf diese Weise qualifizieren sie sich für die innovative Lösungsfindung für Belange und Paradoxien heutiger Organisationen, die sich in den Netzwerken einer globalisierten Welt bewegen.

 

# Was macht das International Business Studium an der Karlshochschule einzigartig und besonders?

Das Besondere am International-Business-Programm der Karlshochschule ist, dass die Studierenden neben der erwähnten betriebswirtschaftlichen Grundausbildung, durch die Auswahl einer dieser drei Spezialisierungen ihr Profil schärfen können: Intercultural Management, das sich auf ein zeitgemäßes Verständnis der Wechselbeziehungen zwischen Kommunikation, Kultur und Diversität in Unternehmen konzentriert; Responsible Business, das auf die Entwicklung sozial und ökologisch nachhaltiger Geschäftskonzepte abzielt; oder Marketing, das den Schwerpunkt auf Konsumkultur und Digitalisierung legt. Ich bin davon überzeugt, dass diese sehr zukunftsorientierten Spezialisierungen wesentlich dazu beitragen, zum einen die Beschäftigungsfähigkeit unserer Absolventen zu erhöhen und zum anderen sie richtig auf ein Masterprogramm vorzubereiten.

Dennoch ist das Studium an der Karlshochschule aus einer Reihe von Gründen ein besonderes Erlebnis, die sich nicht nur auf den Studiengang International Business beschränken, sondern auf der ganzen Hochschule in ihrer Vielfalt beruhen (und das meine ich im wahrsten Sinne des Wortes: Wir mischen beispielsweise Gruppen aus verschiedenen Studiengängen, weil wir wissen, dass sie sich gegenseitig inspirieren und voneinander lernen). Damit beziehe ich mich auf das internationale Umfeld, den kulturellen Ansatz bei der Konzeptualisierung von Management und Gesellschaft, den Fokus auf Ethik und bürgerschaftliches Engagement, den Erwerb praktischer Erfahrungen schon während des Studiums, den konstruktivistischen didaktischen Ansatz, die Positionierung der Studierenden im Mittelpunkt des Lernprozesses und die Bedeutung, die der Persönlichkeitsentwicklung beigemessen wird.

 

# Was sollte man über die Beziehungen und die Zusammenarbeit zwischen den Studierenden sowie zwischen den Studierenden und Professoren im Rahmen des Studiengangs International Business wissen?

Unsere Module werden auf Englisch unterrichtet.... aber wir sind mehrsprachig, multikulturell, multiethnisch und multinational, denn unsere Studierenden haben sehr unterschiedliche Wurzeln und Biographien und verfügen, obwohl sie noch recht jung sind, über ein breites Spektrum an unterschiedlichen Erfahrungen, von denen viele international erworben wurden. Aus diesem Grund hat man in der Zusammenarbeit die Möglichkeit, einen magischen Moment der Kreativität und gegenseitigen Motivation zu erleben. Ich sage immer, dass die Studierenden zweifellos das wichtigste Kapital des International Business Programms sind. Sie sind sehr neugierig und ich bin davon überzeugt, dass wir ihre Erwartungen mit unserem Team von Dozenten erfüllen, die eine interessante Kombination aus akademischer Karriere und hervorragenden Forschungsergebnissen auf der einen Seite und strategischem Denken und praktischer Erfahrung auf der anderen Seite mitbringen. Aber wir haben auch bestimmte Erwartungen an die Studierenden: Wir wollen junge Menschen gewinnen, die bereit sind, aktiv an den Kursen teilzunehmen und ihre Erkenntnisse einzubringen. Natürlich brauchen sie dafür solide Grundlagen; somit verlässt das International Business Programm das Mainstream-Verständnis einer "Fachhochschule", indem sie ihren Studierenden eine solide theoretische Basis und ein ausgesprochen wissenschaftliches Analyse- und Forschungsinstrumentarium bietet. Insgesamt ist das Lernen in unserem Programm also nicht nur ein spannendes Abenteuer, sondern auch eine intellektuelle Herausforderung. In Einklang damit geht es in unserem Credo vor allem um Interaktion und Austausch: Das Lernen durch eigene Erfahrungen und Beobachtungen, durch individuelle und team-bezogene Analyse, Abstraktion, Entwicklung und Umsetzung hilft den Studierenden, ihr eigenes Wissen und ihre eigenen Kompetenzen "wirklich" selbstständig zu entwickeln. Ob Fallstudien oder Simulationen und Spiele, praktische Workshops oder Unternehmensprojekte - in jedem Modul haben unsere Studierenden die Möglichkeit, aus realen oder nahezu realen Situationen zu lernen.

Über Prof. Dr. Francisco Javier Montiel Alafont

Prof. Dr. Montiel Alafont ist Studiengangsleiter des Bachelor-Studiengangs International Business an der Karlshochschule, wo er seit 2012 eine Professur für interkulturelle Wirtschaftskommunikation innehat. Sein aktuelles Interesse liegt im Bereich der Diversität- und Managementforschung.  Wesentliche berufliche Erfahrungen hat er sowohl in Spanien (Marketing und Vertrieb) als auch in Deutschland (interkulturelles Training, Consulting und Coaching) gesammelt.

Andrea Naurath über ihr Modul CIPL (Creativity, Improvisation and Play)

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Das Buzzword „Persönlichkeitsentwicklung“ macht so neugierig wie „Gesundheitsschuhe“. Nämlich gar nicht. Und dennoch ist es für mich der Grund warum ich an der Karlshochschule lehre. Als Schauspielerin und Coach beschäftige ich mich permanent damit, was erfolgreiche Menschen auszeichnet, wie sie wirken und welche persönliche Stärken sie durchsetzungsfähig auf dem Arbeitsmarkt machen.

Du willst Manager werden? Du willst erfolgreich in eine Führungsposition gehen? – das klingt gut, aber bist du auch belastbar? Kannst du es aushalten, wenn du nicht mehr weiter weißt? Wenn alle auf dich schauen und warten, dass du die Richtung vorgibst? Was ist, wenn du die Richtung selbst nicht kennst? Wie kannst du kreative Lösungen entwickeln, die trotzdem deinem Wesen entsprechen? Kannst du improvisieren? Was machst du, wenn es kein Buch zum Nachschlagen gibt „How to....“ ? Wann bist du authentisch? Und wie sieht das bei dir aus?

Eine starke Persönlichkeit kann mit überraschenden und schwierigen Situationen besser umgehen. Das hat die Karlshochschule erkannt und zu einem wichtigen Baustein des Studiums gemacht.

In meinem Modul lege ich Wert darauf, dass jeder seine eigenen Ziele und Gründe findet, was er/sie lernen möchte und warum. Das gibt viel Freiheit, um selbstbestimmt zu studieren. Gleichzeitig wirft es jeden auf sich selbst zurück, denn ich gebe nicht vor was das Ziel ist. Die Gruppe ist dabei ein wesentlicher Bestandteil für Selbstreflexion und als Spiegel für die eigene Wirkung.

Diese Provokation ist für viele hart, die gewohnt sind Erwartungen zu erfüllen und zu „funktionieren“, das zu tun, was von ihnen verlangt wird. Durch Übungen aus dem Schauspiel und dem Coaching unterstütze ich Studierende dabei, sich auszuloten, ratlos zu werden und wieder Antworten zu finden. Das ist eine Art Muskeltraining für die Persönlichkeit. Wer dieses Modul erfolgreich absolviert, der hat eine Bandbreite an Ressourcen gewonnen, die jenseits von Fachwissen auf die Komplexität des Lebens vorbereiten.

Über Andrea Naurath

Andrea Naurath ist als Schauspielerin, Trainerin und Coach sowohl in der Kunst wie auch in der Wirtschaft zu Hause. Dieser ungewöhnliche Mix inspiriert sie immer wieder zu neuen Formen der Lehre, die im Bachelor und Master zum Tragen kommen und stets einen praktischen Bezug zum realen Berufsalltag herstellen.

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Lydia hat eine konkrete Vorstellung von einer besseren Welt und engagiert sich, damit sie eines Tages Wirklichkeit wird. Was ist deine Mission?

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Voices from the Karls

Charlotte - Internationales Medienmanagement

Hier an der Karls arbeiten wir in erster Linie immer wieder in Teams und Gruppen und zwar oftmals an konkreten Projektaufträgen. Ich denke, das bereitet einen ziemlich realistisch auf das spätere Berufsleben vor. Auch die Möglichkeit, sich neben den Vorlesungen bei Hochschulprojekten einzubringen, finde ich spannend und wertvoll.

Isabella - Kunst- und Kulturmanagement

Neben meinem Studium des Kunst- und Kulturmanagements arbeite ich in der Hochschulkommunikation mit. Hier habe ich die Möglichkeit, in verschiedenen Projekten mitzuarbeiten und meine Ideen einzubringen. Es macht mir großen Spaß, die Hochschule mit meiner Kreativität bereichern und mitgestalten zu können.

Hauke - Interkulturelles Management und Kommunikation

Das Besondere an der Karlshochschule ist für mich, dass mir viele verschiedenen Perspektiven auf ein Thema oder eine Kultur gezeigt werden. Der Mensch steht hier tatsächlich im Mittelpunkt, ich lerne, mich mit deren Vielfalt auseinanderzusetzen und die Welt durch verschiedene Augen zu sehen.

Saranda - Internationales Eventmanagement

Mir gefällt das Studium an der Karlshochschule, weil es so vielseitig und komplex ist. Am Ende werden wichtige Weichen gestellt, um später einmal erfolgreich zu sein. Vor allem lerne ich wie man Menschen zusammenbringt und begeistert, egal ob geschäftlich oder privat.

Nur - Kunst- und Kulturmanagement

Gemütlich, familiär, kreativ, produktiv und praxisorientiert – das ist mein Hochschulalltag an der Karlshochschule. Hier habe ich Spaß und fühle mich wohl, kann mich in die Entwicklung meines Studiengangs einbringen und lerne viele interessante Persönlichkeiten kennen.

Oliver - International Marketing Management

Ich komme aus einem multikulturellen Umfeld und empfinde das Studieren, Denken und Schaffen in einem so vielfältigen Umfeld wie der Karlshochschule als echten Segen. Ich war noch nie einer, der fällt, wenn er springen kann – und an einem Ort wie der Karls lernt man auf jeden Fall, hoch zu springen.

Elisa - International Marketing Management

In diesem Studiengang ist irgendwie „alles“ möglich. Ich entwickele während meines Studiums schon früh Strategien für richtige Produkte und Marken. Unsere Ideen werden von Unternehmen teilweise sogar real umgesetzt, was für uns Studies ein echt cooles Gefühl ist. Außerdem erhalten wir so Zugang und Einblick in viele unterschiedliche Unternehmen und Branchen.

Prof. Dr. Dr. Björn Bohnenkamp

Great place to teach, great place to think, great place to discuss the future of our society.

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