Es gibt einen Ort, an dem sich Grenzen zwischen wissenschaftlichen Disziplinen, zwischen Kulturen, zwischen Hierarchien und zwischen wirtschaftswissenschaftlicher Theorie und unternehmerischer Praxis zumindest für eine kurze Zeit auflösen. Ich stelle mir vor, wenn ich die Konferenzen der Karlshochschule besuche, fühle ich mich an diesem Ort zu Hause.

ReThinking Service Learning Konferenz 2021

Die Methode des Service Learning verbindet akademische Inhalte mit einer praktischen, gemeinwohlorientierten Erfahrung und reflexivem Lernen. Sie eröffnet Studierenden die Möglichkeit, ihr Bewusstsein für soziale Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit zu schärfen, ihre Teamfähigkeit und Lösungsorientierung zu verbessern. Service Learning bedeutet auch die gelebte Öffnung und Kooperation von Hochschulen und Zivilgesellschaft – einer Partnerschaft, die im besten Falle auf Augenhöhe agiert und beide Seiten bereichert.

Die Konferenz ReThinking Service Learning - Gute Praxis und neue Inspiration für Hochschulen und Zivilgesellschaft fördert den interaktiven Austausch über Erfahrungen und Erkenntnisse unter Praktier*innen und Wissenschaftler*innen. Die Veranstaltung findet erstmalig im Frühjahr 2021 in der Karlshochschule statt. Dabei stehen die Internationalisierung und Digitalisierung von Service Learning, sowie die Rolle von Persönlichkeit, Kompetenzen und Leadership im Service Learning im Mittelpunkt. Außerdem werden Konzepte für die gelingende Kooperation zwischen Hochschulen und Zivilgesellschaft diskutiert.

Eine Übersicht über die wichtigsten Informationen und Themen der Konferenz finden Sie hier.

Wir freuen uns über Beiträge von Wissenschaftler*innen und Praktiker*innen aus Hochschulen und Zivilgesellschaft zu den drei Schwerpunktthemen. Unseren Call for Contributions, sowie weitere Informationen zum Ablauf der Konferenz finden Sie hier.

Hinweis: der ursprünglich angesetzte Termin der Konferenz, der 18./19. November 2020, wurde aufgrund Corona-Pandemie auf Februar 2021 verschoben. Der neue Termin wird im Laufe der nächsten Wochen bekannt gegeben.

Model United Nations Konferenz KAMUN X 2020

- AGBESAGT WEGEN COVID-19 -
Weitere Informationen unter: https://kamun.org/

 

KAMUN X – The Black Forest Summit ist die jährliche Model United Nations (kurz: MUN)- Konferenz, die von der MUNIKA e.V. durchgeführt wird. Dieses Jahr findet KAMUN X vom 6. bis 8. November 2020 in der Karlshochschule in Karlsruhe statt.

Auf MUN-Konferenzen erhalten Universitätsstudenten die Möglichkeit, die Institutionen, Gremien und Komitees der Vereinten Nationen authentisch zu simulieren. Durch das Rollenspiel als UN-Delegierte recherchieren und formulieren die Teilnehmer die Position ihres Landes, anhand derer sie später verhandeln und nach Lösungen suchen. Darüber hinaus diskutieren die Delegierten internationale Herausforderungen und Krisen, um Resolutionen auszuarbeiten. Durch diesen simulierten Verhandlungsprozess entwickelt der einzelne Teilnehmer einerseits ein tiefgreifendes Verständnis der internationalen Beziehungen, andererseits wird politisches, geschäftliches und diplomatisches Fachvokabular in englischer Sprache ganz nebenbei erlernt.  

Neben Fachkenntnissen stehen jedoch auch „soft skills“ im Vordergrund. Die Vision der MUN besteht ganz elementar darin, das kulturelle Verständnis und die persönlichen Beziehungen zwischen Studenten auf der ganzen Welt zu erleichtern. Die Teilnahme an einer MUN-Konferenz vermittelt Teamgeist, ist Teil eines globalen Netzwerks und arbeitet gemeinsam an einer besseren Zukunft.

In diesem Jahr findet zum 10. Mal KAMUN X - The Black Forest Summit statt. Daher warten viele besondere Möglichkeiten auf die Delegierten. Im Menschenrechtsrat (UNHRC) können sie über die Meinungsfreiheit und ihre vielerorts praktizierte Unterdrückung diskutieren, im Dritten Ausschuss der Vereinten Nationen für soziale, humanitäre und kulturelle Fragen (SOCHUM) die Verwendung gentechnisch veränderter Pflanzen zur Erhöhung der Ernährungssicherheit analysieren,  oder im Wirtschafts- und Sozialrat (ECOSOC) beraten, wie die sozioökonomischen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie in Entwicklungsländern abgefedert werden können.

Neben diesen regulären Ausschüssen wird es jedoch auch einige Highlights für sehr erfahrene Studenten geben: hier seid der offene Sicherheitsrat und die „Joint Cabinet Crisis“ mit Schwerpunkt auf künstlicher Intelligenz und Genmanipulation angeboten. Natürlich wird jeder Delegierte seinen perfekten Ort finden, um seine Fähigkeiten und Interessen anzuwenden.

KAMUN 2020 wird auch deshalb ein besonderes Erlebnis sein, da es eine der ersten Konferenzen sein wird, die wieder persönlich stattfinden. Trotz der Vorsichtsmaßnahmen, die aufgrund des Virus unweigerlich getroffen werden (die FAQ zu Fragen zu COVID-19 finden Sie auf der Website), wird die Konferenz versuchen, sichere alternative Möglichkeiten zu schaffen, um neue internationale Freundschaften aufzubauen und spannende berufliche Erfahrungen in Karlsruhe zu sammeln.

Interesse? Die Delegiertenanmeldung findet sich hier: https://kamun.org/registration/.

KAMUN Website

ReThinking Management Conference 2014

Theoretisches und praktisches Management sind weitgehend von traditionellen ökonomischen Ansätzen geprägt, die darum bemüht sind, Wirtschaft nach rational-objektivistischen Prinzipien positivistisch und funktionalistisch zu konzeptionieren. Seit längerem und im Licht gegenwärtiger Krisen hat es nicht an Rufen nach fundamentalen Reformen von Wirtschafts- und Management-Theorien gefehlt, um sie wieder neu als Teil der Geisteswissenschaften zu konzipieren. Obwohl sich erste Versuche von Neuorientierung und -konzipierung andeuten, sind sie noch in den Kinderschuhen und brauchen Weiterentwicklung und reale Umsetzung. 

Mit dem Aufbau von Bereichen wie "Kritische Managementstudien" (vgl. Spicer, Alvesson und Kärreman 2009) oder "Kulturelle Ökonomie" (vgl. Grossberg 2010) an Hochschulen haben sich neue Denkarten und Ansätze entwickelt, die die konventionelle Management-Theorie und -Praxis ergänzen und ihr oft widersprechen. Diese Ansätze haben gemeinsam, dass sie alle auf sehr unterschiedliche Art und Weise versuchen, Management für kulturelle Studien und für die Sozial- und Geisteswissenschaften zu öffnen, um im weitesten Sinne eine unabhängige Kulturwende voranzubringen. Dies gilt sowohl für betriebswirtschaftliches Management und Management-Theorie als auch für die Management-Praxis.

Die Konferenz "ReThinking Management 2014: The Impact of Cultural Turns" beginnt mit diesen Grundgedanken und verfolgt das Ziel, einen systematischen Dialog zwischen den Kernkonzepten der Sozial- und Geisteswissenschaften und der Management-Theorie und -Praxis in Gang zu setzen. Hier glauben wir, dass im Sinne von Bachmann-Medick (2010) "Cultural Turns" heute aus einer vielfältigen Gesamtheit heraus begriffen werden müssen. Folgt man der allgemeinen Orientierung der Geistes- und Sozialwissenschaften im Hinblick auf kulturrelevante Themen, dann repräsentiert der Plural "Cultural Turns" aktuelle Bewegungen oder Neuorientierungen, die quer durch die Kulturwissenschaften und darüber hinaus gehen. Themen und Konzepte wie Performanz, Materialität, Verkörperung, Raum, Medialität, Narrativität und Sinnstiftung sowie Translation, Interkulturalität und Transkulturalität sind in den letzten Jahrzehnten mehr und mehr in den Vordergrund gerückt. 

ReThinking Management 2014 verfolgt den Hauptgedanken, dass Management-Theorie nicht als eine den Wirtschaftswissenschaften untergeordnete Disziplin verstanden werden kann, sondern eher als ein Feld zwischen und jenseits von Disziplinen, mit einer entschieden kulturellen Perspektive. Tatsächlich spielen die oben aufgeführten Themen und Konzepte, zusammen mit verwandten Themen, Fragen und Methoden eine zunehmend wichtige Rolle. Ihre Relevanz, ihr Potential und ihr Einfluss sowohl in der Management-Theorie als auch in der -Praxis sind die zentralen Schwerpunkte dieser Konferenz.

Conference Website

Touring Consumption Conference 2013

"Unterwegssein" im Sinne von Reisen, Tourismus oder verschiedenen anderen Aspekten von Mobilität trägt substantiell zu bestimmten Übereinkünften und Ritualen von Konsumentenverhalten bei. Dies gilt insbesondere im Hinblick auf  Rollenverhalten. Touring Consumption beschreibt jedoch eine Art von Performanz, die nicht nur reproduziert wird, sondern produktiv ist und in sich ein eigenständiges Streben besitzt.

Daher vermischen sich die traditionelleren Auffassungen von Tourist, Pilger, Vagabund, Flüchtling, Ausgebürgerter, "Exilant", Auslandsstudent oder Geschäftsreisender mit Vorstellungen von "lokal", "Stamm-" oder "Insider" und sie müssen im Licht einer differenzierten, komplexen und individualisierten Alltagsperspektive überprüft werden.

Andererseits ist es genau so wichtig, eine Touristifizierung der Gesellschaft in Betracht zu ziehen. Das Unterwegssein kann dabei als eine Alltagsmetapher benutzt werden, die neue Formen von Mobilität als gesellschaftliche, ökonomische, wissenschaftliche oder Konsumphänomene in sich enthält. Auf dieser Konferenz möchten wir uns auf "Touring Consumption" durch interdisziplinäre und methodenübergreifende Ansätze einlassen, die die Gegensätze von Materialität und wissenschaftlichen Debatten, Exteriorität und Interiorität, Körper und Geist, Deutung und Bedeutung, Präsenz und Repräsentation, Ethik und Ästhetik und Form und Performanz aufbrechen.

Die Touring Consumption Conference 2013 fand am 24. - 25. Oktober in Karlsruhe statt und wurde von Prof. Dr. Desmond Wee, Prof Dr. Stephan Sonnenburg und dem TC2013 Team organisiert.

Conference Website

Re-Thinking Diversity Conference 2012

In einer dynamischen globalisierten Welt wird Veränderung in Gesellschaften, Märkten und Unternehmen immer entscheidender. Aus einer Wettbewerbsperspektive heraus ist es wichtig, Diversität zu erforschen und ihre Komplexität besser zu verstehen. Die Geschichte einer Gesellschaft oder einer Kultur besteht aus vielen Schichten von Differenzierung, Abgrenzung, sozialer Kategorisierung und Identitätsbildung. Das Management von Diversität in Unternehmen und in der Gesellschaft, d. h. in städtischen Ballungsgebieten und ihren Organisationsstrukturen, gewann in den letzten Jahrzehnten zunehmend an Interesse.

Demographischer Wandel in der Bevölkerung, Migration, Multikulturalität, das wachsende Bewusstsein für Minderheitenrechte, Gender Studies und ähnliche Bereiche führen zu einem komplexen Bild darüber, was Diversität bedeutet. Es besteht weitgehende Einigkeit darüber, dass Diversität ein komplexes Phänomen ist, was sich einer einfachen Definierung widersetzt. In vielen Studien jedoch bleibt die Vorannahme unausgesprochen, dass Diversität als eine mono-kausale Angelegenheit beschrieben werden kann.

Wir wissen aber, dass eine mono-kausale Perspektive nicht zu einer angemessenen Analyse von Diversität führt. Es ist unwahrscheinlich, dass Diversität nur nach einer der bekannten Variablen wie Alter, Geschlecht, Nationalität ausgerichtet ist.

Diversität ist eng verbunden mit der Entwicklung von sozialen Vorstellungen, sozialen Konstruktionen der Wirklichkeit. Die Wahrnehmung einer Wirklichkeit dieser Art äußert sich in vielen verschieden Formen.

Deshalb müssen wir neue Perspektiven in diesem Themenbereich entwickeln, indem wir interdisziplinäre, multi-methodische und grenzüberschreitende Ansätze nutzen. Das Ziel dieser Konferenz ist es, Wissen über Diversität voran zu bringen, indem wir neue Forschungsergebnisse und Best-Practices verbreiten, und indem wir zur Entwicklung neuer Vorstellungen, Themen und Fragen ermutigen. Karlshochschule International University zielt auf die Bereicherung des Dialogs zwischen Forschern und Praktikern ab, die sich häufig dem Thema Diversität aus ganz unterschiedlichen Perspektiven nähern.

Um das Thema in größerer Komplexität zu betrachten, legt die Konferenz einen internationalen und interdisziplinären Ansatz zugrunde. "ReThinking Diversity" im Jahr 2012 setzt eine Reihe von Konferenzen fort, die den Gestaltungsansatz der Karlshochschule für Wirtschaftswissenschaft, strategisches Management und Unternehmertum durch die Einführung von Instrumenten der Semiotik, Linguistik, Narratologie usw., reflektiert haben.

Die Konferenz war dem Thema "Diversität" gewidmet: In einer dynamischen globalisierten Welt wird Veränderung in Gesellschaften, Märkten und Unternehmen immer entscheidender. Aus einer Wettbewerbsperspektive ist es wichtig, Diversität zu erforschen und ihre Komplexität besser zu verstehen.

Conference Website

Branded Spaces - Conference on Contemporary Branding 2011

Das Hauptziel der Branded Spaces Conference (Pre-Conference Day, zweitägige Konferenz mit Open Space, einer innovativen Methode zur Moderation von Großgruppen) war, den explorativen und angewandten Status Quo von Marke und Raum zu beleuchten, die neuesten Ergebnisse aus Forschung und Praxis zu diskutieren und den Teilnehmern aus dem In- und Ausland eine Plattform für interdisziplinären Austausch zur Verfügung zu stellen.

Insbesondere der Open Space Workshop hatte die Absicht, interaktiv und kooperativ neue Ideen für die Sicht auf Marken und Markenmanagement im Raum zu entwickeln. Der Open Space wurde von Moderatoren mit entsprechender Erfahrung und ihren jeweiligen Teams begleitet, die auch die infrastrukturellen Voraussetzungen, insbesondere die Dokumentation, sichergestellt haben.

Die Konferenz fand 2011 am Donnerstag, dem 15. und Freitag, dem 16. September in Karlsruhe statt. Am Mittwoch, dem 14. September wurde ein Pre-Conference Day für Studierende veranstaltet.

Das Konferenzprogramm beinhaltete Vorträge und Paper Sessions am Donnerstag und ein Open Space Workshop zur Vorbereitung des Themas am Freitag.

Conference Website

Narrative & Innovation Conference 2010

2010 wurde die erste Konferenz zum Thema "Narrative and Innovation" von Prof. Dr. habil. Andreas Müller und Prof. Dr. Lutz Becker von der Karlshochschule International University in Karlsruhe veranstaltet.

Sie ist Bestandteil des Gestaltungsansatzes der Karlshochschule für Wirtschaftswissenschaft, strategisches Management und Unternehmertum, in dem Instrumente der Semiotik, Linguistik, Narratologie und andere eingeführt werden.

Daher ist das Thema der Konferenz offen für eine Fülle von Wissenschafts- und Wirtschaftsperspektiven.

Conference Website