Nachhaltigkeitscamp 2017 - ein voller Erfolg für die Nachhaltigkeit

Nachdem die Veranstaltung bereits im Voraus zu den „HeldeN!-Taten“ der Nachhaltigkeitstage Baden-Württemberg gekürt wurde, durften sich die Veranstalter besonders über den Besuch von Umweltminister Franz Untersteller freuen. Im Gespräch mit Teilnehmenden und Förderern machte er deutlich, dass das Engagement der Karlshochschule für die Nachhaltigkeit einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung der Region leistet.

Zwei Tage nach dem erfolgreichen Abschluss des Nachhaltigkeitscamps 2017 der Karlshochschule International University legt sich sowohl in der Hochschule als auch auf Twitter so langsam der Staub: Über 250 Besucher waren am 20.05. dabei, um über acht Stunden lang über Nachhaltigkeit, E-Mobility, Auswirkungen der Digitalisierung und vieles mehr zu diskutieren. Im zweiten Jahr in Folge entwickelt sich das Nachhaltigkeitscamp dabei zu einem überregionalen Ereignis, für das die Teilnehmenden bis zu 400 Kilometer anreisen; und auch auf Twitter diskutierten unter dem Hashtag #Ncamp17 Anwesende mit Nutzern, die es nicht nach Karlsruhe schaffen konnten.

Debattiert wurde an diesem Samstag über viele verschiedene Themen – im Format eines Barcamps hatten alle Beteiligten die Möglichkeit, ihre Wünsche und Ideen in das Programm einfließen zu lassen. Dabei herausgekommen sind 20 kleine Workshops, in denen unter anderem Fragen der nachhaltigen Unternehmensführung, sozialen Selbstoptimierung oder digitalisierten Bildung diskutiert wurden.

Dank der vielseitigen Hilfe von zahlreichen Partnern wie der elobau – Stiftung und der Fairantwortung gAG war die Veranstaltung wieder ein großer Erfolg. Dank ihnen und vielen weiteren Sponsoren konnte das Nachhaltigkeitscamp für alle Teilnehmenden kostenlos angeboten werden.

Ehemalige Hochschulpräsidentin Eveline Lemke wertet die Veranstaltung als wichtigen Grundstein in der weiteren Debatte über nachhaltige Entwicklung in Karlsruhe und auch ganz Deutschland: „Heute haben sich hier in der Karlshochschule viele verschiedene Menschen auf das Thema Nachhaltigkeit gestürzt, haben diskutiert, Visionen entwickelt, Ideen entworfen. Genau dieses Engagement ist für unsere Gesellschaft äußerst wichtig – für uns als Karlshochschule deshalb eine Selbstverständlichkeit, für eine solche Debatte eine Plattform zu stellen.“ Auch André Reichel, Mitorganisator und Professor für Nachhaltigkeitsmanagement an der Hochschule, fasst in seiner Begrüßung der Gäste nochmal die Relevanz der Veranstaltung zusammen: „Nachhaltigkeit, das ist ko-kreatives und kolaboratives Wirtschaften, mit sozialem und ökologischem Mehrwert. Und nur mithilfe dieser Nachhaltigkeit können wir unsere Gesellschaft auch weiterhin so führen.“ 

Natürlich ist jetzt noch lange nicht alles besprochen – auch deshalb richtet sich die Karlshochschule darauf ein, im nächsten Jahr zum #Ncamp18 einladen zu dürfen. Bis dahin soll der Diskurs allerdings nicht stillstehen; wer möchte, der kann sich in der Zwischenzeit bei kommenden Karlsgesprächen und Veranstaltungen an der Karls auch weiterhin einmischen und seine Meinung einbringen.

Veranstalter

Stimmen zum Nachhaltigkeitscamp

Serie (1): Eveline Lemke

Eveline Lemke

Serie (2): Alexa Kuszák

Andre Reichel

Serie (3): Andre Reichel

Alexa Kuszák

Was ist ein Barcamp und wer kann kommen?

Barcamps sind „Unkonferenzen“. Sie werden von Enthusiasten für Enthusiasten organisiert. Ein Barcamp hat keine Besucher – nur Teilnehmer. Es ermöglicht den Erfahrungs- und Wissensaustausch in einer offenen und ungezwungenen Atmosphäre. Barcamps leben von der Intensität der Beteiligung ihrer Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Es gibt keine Planung der Sessions im Vorfeld. Die einzelnen Programmpunkte werden nach einer kurzen Einführungsrunde im Kollektiv organisiert. Jeder, der eine Session ins Spiel bringen möchte, stellt das Thema am Morgen kurz vor. Per Handzeichen wird das jeweilige Interesse ermittelt und ein passender Raum und eine Uhrzeit zugewiesen. Es laufen immer so viele Sessions gleichzeitig, wie Räume zur Verfügung stehen.

Beim Nachhaltigkeitscamp stellt die Karlshochschule mindestens sechs vollausgestattete Seminarräume (inkl. Flipchart, Moderationswänden und Beamern) zur Verfügung. Die Sessions dauern in der Regel 45 Minuten, zu weiterführenden Diskussionen laden die gemütlichen Loungebereiche mit Snacks und Getränken ein.

Jeder ist Willkommen aber vor allem diejenigen, die sich in Initiativen, Vereinen, Verbänden und Unternehmen mit Nachhaltigkeit und/oder Digitalisierung befassen und rausfinden möchten, wie beides zusammenkommen kann und natürlich für all diejenigen, die neugierig auf Neues sind. 

Projektmanagement
Solveig Gwendolin Schwarz
sschwarz@karlshochschule.de

Unsere Sponsoren

Das war das Nachhaltigkeitscamp Karlsruhe 2016

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